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Welches Energiesparhaus passt zu Ihnen?

03 März 2020

Wohnhäuser und Nichtwohngebäude die kaum Energie verbrauchen, sind längst technischer Standard. Warum Niedrigstenergiegebäude so wertvoll sind:

  • Ein Passivhaus benötigt bis zu 90 Prozent weniger Heizenergie als konventionell gebaute Gebäude. Das reduziert den Ausstoß von CO2 und anderen umwelt- und klimaschädlichen Emissionen auf ein Minimum. So werden auch fossile Ressourcen wie Erdgas, Öl und Kohle gespart.
  • Der energieeffiziente Hausbau sowie die Sanierung alter Gebäude werden von der Bundesregierung gefördert. Die KfW-Bank vergibt dafür zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse.
  • Durch die entsprechenden Maßnahmen bei Neubau oder Sanierung kann eine reale Energieeinsparung von insgesamt knapp 60 Prozent erzielt werden.


Passivhäuser


Wärmeverluste durch das Dach, die Außenwände und die Bodenplatte so gering wie möglich zu halten, das ist das vorrangige Ziel eines Passivhauses. Hoher Wohnkomfort durch verbesserten Schallschutz und gleichmäßige Wärmeverteilung sind nur ein paar Vorteile, die ein Passivhaus bietet. Außerdem sollen die Lüftungswärmeverluste minimiert und der Stromverbrauch entsprechend gesenkt werden. Beim Bau eines Passivhauses, werden also nicht nur die Bereiche Heizung und Warmwasser berücksichtigt, sondern alle anfallenden Energieverbräuche. Durch zusätzliche Maßnahmen kann das Passivhaus zu einem „Nullheizenergiehaus" weiterentwickelt werden. Passivhäuser können aus Holz oder in Massivbauweise entstehen, wobei Passivhäuser aus Holz ein wenig teurer sind. Der Grund: Durch die holzbauweise wird der Einbau einer Dampfsperre notwendig, um Feuchteschäden zu vermeiden. Die Errichtung eines Passivhauses erfordert neben dem technischen Mehraufwand auch erhebliches Know-how und fehlerfreies Zusammenspiel aller am Bau beteiligten Unternehmen. Ein Holzhaus wird jedoch in der Werkshalle vorgefertigt und dann auf der Baustelle in wenigen Tagen errichtet -> kein Trockenheizen der nassen Wände erforderlich.

 

Plusenergiehäuser / Energieplushäuser


Plusenergiehäuser oder Energieplushäuser, erzeugen mehr Energie, als tatsächlich verbraucht wird. Das macht die Bewohner unabhängig von steigenden Energiepreisen. Überschüssiger Strom kann selbst verbraucht werden oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach können Plusenergiehäuser einen Überschuss an Solarstrom von 1.500 – 3.000 kWh erzielen. Doch nur wenn die Plushäuser auch komplett autark sind, sind sie in den Wintermonaten nicht auf das öffentliche Stromnetz angewiesen. Grund dafür ist, dass zum einen durch die regelmäßige Verwendung der Heizung in den kalten Monaten der Energiebedarf steigt und zum anderen die Photovoltaikanlagen durch die fehlende Sonne nicht betrieben werden. Wer die PV-Anlage etwas größer auslegt und einen Speicher einsetzt, kann auch seine E-Autos kostengünstig zuhause laden.

KfW & Effizienzhäuser


Neubauwillige haben die Qual der Wahl: Es gibt verschiedene Programme, die energiesparendes Bauen fördern. Die wichtigsten Anlaufstellen sind die KfW-Förderbank und das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW ist die größte deutsche Förderbank und unterstützt den Bau der unter Energetische Vorzeigetypen beschriebenen KfW-Effizienzhäuser. Wer so ein Haus baut, bekommt einen Förderkredit zu besonders günstigen Konditionen und einen Tilgungszuschuss. Für KfW-Effizienzhäuser gibt es verschiedene Standards, angegeben durch eine Kennzahl. Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energiebedarf Ihrer Immobilie und desto höher die Förderung. Effizienzhäuser sind Gebäude, die sich durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen und die eine höhere Energieeffizienz erreichen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Mit dem Sanierungskonfigurator des Bau- und Wirtschaftsministeriums können Hausbesitzer den Energiebedarf ihres Wohngebäudes abschätzen und dann simulieren, wie sich verschiedene Energiesparmaßnahmen wie zum Beispiel eine Wärmedämmung oder die Heizungserneuerung auswirken. Der Sanierungskonfigurator bietet einen guten ersten Überblick für alle, die über eine energetische Modernisierung nachdenken, ersetzt allerdings keine individuelle Energieberatung.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Sie erreichen uns telefonisch unter: 04421-500880 oder per Mail.

 

Für eine energieeffiziente Zukunft - Ingenieurbüro Mantay!